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Ortsgemeinde Münchweiler am Klingbach

Insgesamt 212 Einwohner zählt das idyllische Wasgaudorf Münchweiler am Klingbach, im Tal zwischen Annweiler am Trifels und Bad Bergzabern gelegen. Mit einer Gemarkungsfläche von 214 ha (davon 163 ha Wald) ist Münchweiler das kleinste Mitglied der VG Annweiler. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist die Goldammer (Vogel des Jahres 1999), der nicht nur die alljährliche Kerwe, sondern auch ein Dorfbrunnen gewidmet ist.

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Ortsgemeinde Neuhofen

Neuhofen in der Pfalz ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der damals neu gebildeten Verbandsgemeinde Waldsee an, die zum 1. Januar 2016 den Namen Verbandsgemeinde Rheinauen erhielt. Neuhofen ist Teil der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar. Von besonderer Bedeutung für die Entstehung und das heutige Ortsbild Neuhofens ist der Rehbach. Er ist kein natürliches Gewässer, sondern ein künstlicher Abzweig des Speyerbachs, der zur Nutzung durch Mühlen und zur Trift von Holz genutzt wurde. Schon bei der Gründung Neuhofens spielten die Mühlen am Rehbach eine große Rolle. Mindestens drei Mühlen gab es, zwei davon existieren bis heute. Die Waldmühle (ehemals Mannheimer Walkmühle) ist heute ein Restaurant, das Mühlrad liegt trocken. Die Mühle im seit 1930 zu Limburgerhof gehörenden Ortsteil Rehhütte ist zusammen mit dem Gutshof Rehhütte seit 1898 im Besitz der BASF. Das Mühlrad ist zeitweise noch in Betrieb. Hier gibt es auch noch eine Vorrichtung zum flößen von Holz (Holztrift). Die B 9 führt westlich direkt an Neuhofen vorbei. Die Anschlussstellen zu den Autobahnen 61, 65 und 650 sind nur wenige Kilometer entfernt. Die umliegenden Städte Ludwigshafen (8 km bis zur Stadtmitte), Speyer (12 km bis zur Stadtmitte) und Mannheim sind mit einem PKW innerhalb weniger Minuten zu erreichen, nach Worms, Heidelberg und Bad Dürkheim ist es nur wenig weiter. Der Bahnhof Limburgerhof und die Straßenbahnhaltestelle Ludwigshafen-Rheingönheim sind mit dem Fahrrad in wenigen Minuten zu erreichen, außerdem verbindet eine Bus-Ringlinie Neuhofen mit den umliegenden Gemeinden.

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Ortsgemeinde Newel

Im Zuge der Verwaltungsreform 1974 wurden die Ortslagen Newel, Butzweiler, Beßlich und Lorich zur Mehrortgemeinde Newel zusammengefasst. Die Gemeinde liegt eingebettet in die sanften Höhen der südlichen Eifelausläufer, landschaftlich geprägt durch Landwirtschaftsflächen sowie ausgedehnte Wiesen und Wälder, die vor allem Wanderfreunde zu Besuchen einladen.

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Ortsgemeinde Nieder Kostenz

Ausgrabungen weisen auf eine frühe römische Siedlung südlich des Dorfes, zwischen dem Dorf und der Straße Kirchberg-Sohren hin. Dort wurden mehrere Reihen von Fundamenten kleinerer Häuser und eine Wasserleitung aufgedeckt. An gleicher Stelle befanden sich Keramikscherben und römische Ziegel. Erstmalig erwähnt wird Nieder Kostenz im Jahr 1310 in einer Urkunde der Grafen von Sponheim. Die Lage des Ortes am Bach erlaubt die Nutzung von Wasserkraft für den Betrieb von Mühlen. Vor 1900 gab es 5 Mühlen in der Nähe des Dorfes. Die älteste Erwähnung dieser Mühlen stammt aus den Jahren 1430-1435. Es handelte sich nicht nur um Getreidemahlmühlen, sondern auch um eine Sägemühle, eine Ölmühle und eine Graupenmühle. Nieder Kostenz war ein Haltepunkt der stillgelegten Hunsrückbahn Langenlonsheim-Hermeskeil. Zeugnis dieser Bahnverbindung ist die imposante Brücke südlich des Ortes. Sie entstand 1902. Bis 1960 verkehrten auf der Bahnstrecke nur Dampfloks. In den sechziger Jahren waren Schienenbusse im Einsatz, 1976 wurde der Personenverkehr ganz eingestellt.

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Ortsgemeinde Niedersayn

Niedersayn liegt im schönen idyllischen Tal des kleinen Saynbaches, im Volksmund als "die Kripp" bekannt, und setzt sich aus den drei Ortsteilen Karnhöfen, Blaumhöfen und Niedersayn zusammen. Der Ort wurde nach neusten Erkenntnissen 1277 unter dem Namen Langesain erstmals urkundlich erwähnt. Er liegt umringt von Wäldern in einer reizvollen Landschaft. Abseits von Industrielärm und Abgasen kann der Besucher in Wald und Flur viel frische Luft tanken und ausspannen.

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Ortsgemeinde Niedersohren

Die erste Erwähnung von Niedersohren befindet sich in einer Urkunde von König Albrecht mit Eberhard von Sponheim im Jahre 1301. Die Grafen von Sponheim besaßen dort auch einen Hof. In der Ortsmitte steht das alte Backhaus "Backes", in welchem heute die Freiwillige Feuerwehr untergebracht ist. Wie in vielen anderen Orten auch, diente das Backhaus den Gemeindemitgliedern als Backstube und allgemeinenTreffpunkt.Als Neubau rechts vom Backes steht das neue Gemeindehaus. Auf der Niedersohrener Gemarkung befinden sich vor- und frühgeschichtliche Gräber an der Ausoniusstraße und in der Nähe des heutigen Annahofes. Dort traten 1884 Bruchstücke eines römischen Grabdenkmals zutage. Es zeigt eine Szene aus dem täglichen Leben. Zudem wurde ein würfelförmiger Quader vom Fries eines 2. Grabmals gefunden. Heute finden sich in Niedersohren einige schmuck renovierte Fachwerkhäuser.

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Ortsgemeinde Niederweiler

Niederweiler wurde erstmals 1279 urkundlich erwähnt. Eine größere Anzahl von vorgeschichtlichen und römischen Grabhügeln befinden sich an der Ausoniusstraße. In einem der Hügelgräber fand man Reste einer Wagenbestattung aus der Hallstattzeit (600-500 v. Chr.). Wahrscheinlich war es die Grabstätte eines keltischen Fürsten. Im Hügel befand sich ebenfalls eine römische Nachbestattung aus späterer Zeit. Außerdem wurde dort 1926 ein römisches Bauwerk, offenbar ein Grabmonument, auf mächtigem Fundament aus dem 2. Jahrh. mit Balustradeneinfassung freigelegt. Die Ausgrabungsergebnisse befinden sich heute teilweise im Bonner Landesmuseum. Die kath. Kapelle (St. Bartholomaei), ein Neubau von 1914-1919, hatte zwei Vorgängerbauten. Eine im 17. Jahrhundert erwähnte Kirche wurde 1836 abgebrochen. 1864 entstand eine neue Kapelle, die durch den jetzigen Bau ersetzt wurde.

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Ortsgemeinde Ober Kostenz

Die erste urkundliche Erwähnung ist in einem Güterverzeichnis bei der Abtei St. Maximin Trier 1220 zu finden. Als sponheimischer Besitz wurden verschiedene Lehen an Rittergeschlechter vergeben. 1286 bis 1333 ist ein Rittergeschlecht von Ober Kostenz urkundlich bezeugt. Wie auch in Nieder Kostenz gab es eine frühe römische Besiedlung. Die evangelische Kirche aus dem Jahre 1745 ist besonders bemerkenswert. Die ursprünglich mittelalterliche Kirche war von 1689-1896 simultan. Im Jahr 1700 wurde der Turm renoviert und 1745/46 das Langhaus errichtet. 1793 entstand der heutige Bau. Die Holzausstattung im Inneren wurde 1890 renoviert. Die Stummorgel stammt aus dem Jahr 1891. Ein großes vorgeschichtliches Gräberfeld und einige Bestattungen aus dem 1. Jahrhundert wurden 1939 und 1949 an der jetzigen Kreisstraße Nr. 10 zur Hunsrückhöhenstraße freigelegt. Das Ortsbild besticht durch zahlreiche, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser. Im Jahr 1993 wurde der Ort zur schönsten Gemeinde im Regierungsbezirk Koblenz gekürt.

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Ortsgemeinde Oberwiesen

Die moderne katholische Kirche haben wir direkt vor uns, wenn wir von Orbis auf einem der Waldwege ins Dorf hinunterlaufen. Wald übrigens, wohin wir auch blicken. Oberwiesen ist auf allen vier Seiten von ihm umgeben, wenn er auch fast gänzlich zu "fremden" Gemarkungen gehört. Wanderwege in alle Himmelsrichtungen.
Und lauschige Bachläufe. Durch den Ort hindurch zieht sich der Wiesbach, der sich nach Rheinhessen begibt und in einem weiten Bogen der Nahe zufließt. Diese Lage im Talgrund bringt es auch mit sich, daß alle Verbindungsstraßen wieder hinausklettern müssen: nach Kirchheimbolanden, nach Kriegsfeld und Alzey.
Als Rodungsinsel ist Oberwiesen im Mittelalter entstanden und befand sich im Besitz der Herren von Bolanden, später der Herrschaft von Nassau-Weilburg in Kirchheim. Als Arbeitgeber haben Steinbrüche eine Rolle gespielt. Etliche unverputzte Sandsteinhäuser zeigen das noch an. Heute wird eine solche Naturfassade wieder sehr geschätzt. Mitunter holt man den Stein wieder unter dem Putz hervor. Auch die evangelische Kirche, die wir ganz links zu sehen bekommen, hat dieses Naturgemäuer.

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Ortsgemeinde Offenbach

Offenbach an der Queich ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich, der sie auch angehört. Offenbach an der Queich ist gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.

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Ortsgemeinde Offstein

Offstein ist eine Ortsgemeinde mit ca. 1.900 Einwohnern und liegt im südlichen Rheinhessen. Sie ist Teil der Verbandsgemeinde Monsheim.

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Ortsgemeinde Orbis

Mit einem Vordergrund von Rapsfeldern und Wiesen schmückt sich die lange Reihe von Häusern. Von allen Dorfrändern aus ist der Blick schön: Der Wald ist sehr nah, auf der einen Seite winkt der Donnersberg, auf der anderen das Selztal mit der Autobahnbrücke am Horizont.
Orbis liegt, nahe bei Kirchheimbolanden, auf einem Höhenrücken in bewegter Landschaft. Bachtäler gehen nach Westen und Osten hinunter. Am Ortsrand entspringt die Selz, die durch Alzey fließt und bei Ingelheim Vater Rhein erreicht. Bei dieser Quelle soll der Ort früher gelegen haben. Wenn man den eigenartigen Namen sich aus "or" (Sumpf) ableitet, könnte der Zusammenhang schon stimmen.
Im Mittelalter hatten die Herren von Bolanden Lehnbesitz im Ort. Später bestanden Zugehörigkeiten zur Pflege Albisheim und dann zur "Herrschaft Kirchheim" der Nassauer Grafen. Diese Verbindung ist geblieben, auch ohne Fürstlichkeit.

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Ortsgemeinde Ottersheim

Eine aktive Dorfgemeinschaft Zwischen Wald, Queichwiesen und fruchtbarem Ackerland liegt Ottersheim bei Landau. Mittelpunkt des Ortes bildet die katholische Pfarrkirche, umgeben von Bürgerhaus und Dorfplatz, dem Pfarrheim sowie dem Rathaus, das 1555 erbaut und 1983 renoviert, das älteste erhaltene Gebäude des schmucken Ortes ist. Die „Bären“, wie die fast 2.000 Einwohner genannt werden, sind bekannt für ihre Gastfreundlichkeit, ihren ausgeprägten Gemeinschaftssinn und ihren zielgerichteten Tatendrang. Daher kam 2011 der Sieg in der Hauptklasse des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreis-, Bezirks- und schließlich Landesebene nicht von ungefähr. Neben dem außerordentlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger, der örtlichen Gewerbetreibenden und InsWillkommen in Ottersheimtitutionen punktete Ottersheim auch mit dem Ortsentwicklungskonzept „Ottersheim – fit für 2018“, Vereinsprojekten und der Renaturierung des Brühlgrabens. Seit diesem Meilenstein in der Ortsentwicklung zieht sich quer durch den gesamten Ort ein durchgängiger aufgelockerter und bewässerter Grünzug. Zudem wird der Brühlgraben von einem breiten Weg begleitet, der die Ortsmitte Ottersheims mitsamt ihrer Gastronomie sinnvoll an das Rad- und Wanderwegenetz der Umgebung anschließt. Ziele wie eine gesamtökologische Verbesserung, siedlungsnahe Erholung und Erlebbarkeit der Natur, Grundstücksregulierung und Schaffung von Retentionsräumen wurden damit ebenfalls erreicht. Über Kindertagesstätte, Grundschule, Gemeindebücherei und Sporthalle bis zu Bäcker, Metzger und Gastronomie – Ottersheim hat eine gute Infrastruktur. Dazu kommt die Nähe zur Natur durch den angrenzenden Wald, das Naherholungsgebiet am Bärensee oder die Queichwiesen. Hier kann man während der Wiesenbewässerung manchmal bis zu 100 Weißstörche beobachten. Sehenswert und geschichtsträchtig ist zudem das Ottersheimer Teilungswehr, wo der Spiegelbach Richtung Bellheim abzweigt. Im Jahr 1772 wurde es aus massiven Pfälzer Sandsteinquadern erbaut. Es war damals für die Holztrift erforderlich, schließlich ist die Queich ein Nebenfluss des Rheins und gehörte schon damals zu den vier großen Entwässerungssystemen des Pfälzer Waldes. Diese Vielfalt und Lebensqualität ziehen Neubürger und Bauwillige an, die sich in den attraktiven Neubaugebieten niederlassen. 2013 wurde Ottersheim im Bundesentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet.

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Ortsgemeinde Otterstadt

Otterstadt ist eine Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Rheinauen, mit ca. 3.400 Einwohnern und liegt im Rhein-Pfalz-Kreis. Otterstadt bietet durch die Nähe zum Rhein und zahlreichen Wasserlandschaften ein immenses Freizeitangebot. Auf gut ausgebauten Wegen, mit abwechslungsreicher Flora und Fauna, lasse sich hier die Rheinauen ideal erkunden. Otterstadt liegt verkehrsgünstig zwischen der A 61 und der B 9 und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Domstadt Speyer.

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Ortsgemeinde Ralingen

Die Gemeinde Ralingen besteht aus den Orten Ralingen, Wintersdorf, Godendorf, Edingen, Olk und Kersch. Während die beiden letztgenannten Orte auf dem Höhenrücken zwischen Sauer und B 51 liegen, finden sich die anderen an einem besonderes idyllischen Abschnitt der Sauer, dem Grenzfluss zu Luxemburg.

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Ortsgemeinde Ramberg

Inmitten Pfälzer Burgenromantik liegt auf einer Gemarkungsfläche von 775 ha (davon 595 ha Wald), der staatlich anerkannte Erholungsort Ramberg mit seinen 1064 Einwohnern. Der historisch vom Bürsten- und Besenbinderhandwerk geprägte Ort hat sich heute zu einem beliebten Tourismusort gewandelt. Die drei Burgruinen Ramburg, Meistersel und Neuscharfeneck die das Tal umgeben, sind zu jeder Jahreszeit beliebte Wanderziele, egal ob im Frühjahr mit der Kirschblüte oder im Herbst wenn die Esskastanien reif sind und die Natur ein farbenfrohes Spektakel bietet. Zur Einkehr laden zahlreiche bewirtschaftete Waldhäuser ein.

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Ortsgemeinde Raversbeuren

Die erste Erwähnung befindet sich in einer Urkunde von 1324 (Ravengisburen). Raversbeuren ist wahrscheinlich eine Außensiedlung des Klosters Ravengiersburg. Der Turm der ev. Kirche ist ebenfalls wie die dort vorhandene kleine Glocke mit Umschrifaus aus dem 13. Jahrhundert. Das Langhaus wurde um 1707 erneuert. Die schöne Empore mit Brüstungsfeldern und Malereien ist aus dem 18. Jahrhundert. Nordwestlich von Raversbeuren, Gemarkung Briedel, bei Margaretenhof, wurde 1867 eine römische Villa entdeckt und 1875 vom Rheinischen Provinzialmuseum untersucht und teilweise freigelegt. Der Komplex des Gutshofes, ohne die Nebengebäude, umfasste eine Fläche von 41 x 26 m. Mehr als 30 Räume konnten freigelegt werden. Das Wasser wurde schon durch Bleirohre herangeführt. In der spätrömischen Zeit hat der Gutshof noch gestanden. Raversbeuren ist die Heimat des Hunsrückdichters Albert Bauer (*02.10.1890, +21.08.1960). Sein Grab befindet sich auf dem Dorffriedhof. Neben zahlreichen Skizzen, Aufsätzen und Sprüchen schrieb er die Heimatromane "Das Feld unserer Ehre" (1930) und "Volkert der Schöffe" (1934).

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Ortsgemeinde Reckershausen

Erstmals schriftlich erwähnt wird Reckershausen als "Razzenhusun" 1072 in einer Urkunde des Erzbischof Siegfried I. von Mainz. In ihr wird die Befreiung der Eigenkapelle des Grafen Emicho von Ravengiersburg aus dem Verband der Mutterkirche (Nunkirche bei Sargenroth) bestätigt. Die Geschichte des Ortes Reckershausen ist eng verknüpft mit der des Klosters Ravengiersburg. Die Bewohner von Reckershausen waren leibeigene Untertanen des Klosters. Auf der Gemarkung Reckershausen betrieb man seit dem 17. Jahrhundert bis etwa 1870 Erzabbau in den Gemarkungsteilen "Kronenberg", "Annebach" und "Küch". Eine andere Einnahmequelle war früher das Siebmacherhandwerk. Reckershausen gehörte seit alters her zum Pfarrsprengel Kirchberg. 1762 erbauten die Piaristen aus Kirchberg eine kleine Kapelle in Reckershausen. 1807 war die Kapelle baufällig und die Gläubigen mussten bei Wind und Wetter zu Fuß nach Kirchberg in die dortige Kirche gehen. Zwischen 1923-1925 erfolgte ein größerer Neubau nach den Plänen des Kölner Architekten Eduard Endler. Der Hochaltar im Inneren von 1723 stammt ursprünglich aus dem St.-Afra-Kloster in Trier.

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