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Ortsgemeinde Flörsheim-Dalsheim

Flörsheim-Dalsheim ist eine Ortsgemeinde mit ca. 3.200 Einwohnern und liegt im südlichen Rheinhessen. Sie ist die größte Gemeinde in der Verbandsgemeinde Monsheim.

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Ortsgemeinde Franzenheim

Franzenheim liegt rechts der Mosel in den Ausläufern des Hochwaldes. Erste Siedlungsspuren reichen in die Zeit der Römerherrschaft. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Franzenheim 1098 unter dem Namen "Brumtesma". Bei einer Raubgrabung im Jahr 1903 stieß man auf die Reste einer römischen Villa. Vier Porticus-Säulen aus weißem Sandstein sowie Kupfermünzen aus dem 2. und 4. Jahrhundert konnten gesichert werden. Sie sind im Rheinischen Landesmuseum in Trier ausgestellt. Weitere Ausgrabungen lassen darauf schließen, dass sich im Ortskern eine römische Villa rustica (Bauernhof) befand. Im Mittelalter war Franzenheim immer eines der kleinsten und ärmsten Dörfer der Gegend. Einen gewissen Aufschwung brachte dann die Eisengräberei im 19. Jahrhundert - zwei Bergstollen sind heute noch erhalten - und die Lohgewinnung für Gerbereien. Die charakteristischen Zwergeichen prägen auch heute noch das Franzenheimer-Kernscheider Tal.

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Ortsgemeinde Fußgönheim

Willkommen bei der Ortsgemeinde Fußgönheim

Die Ortsgemeinde Fußgönheim ist Teil der Verbandsgemeinde Maxdorf und liegt mitten in der Metropolregion Rhein-Neckar. Unsere Gemeinde verbindet eine hohe Lebensqualität mit einem lebendigen und herzlichen Miteinander.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich täglich um Aufgaben, die das Leben in unserer Gemeinde direkt betreffen. Dazu gehören der Bauhof, die Grundschule sowie unsere Bücherei. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass öffentliche Einrichtungen funktionieren, Kinder gut betreut werden und unsere Gemeinde gepflegt und lebenswert bleibt.

Als Arbeitgeber bieten wir sichere Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst, ein kollegiales Arbeitsumfeld und abwechslungsreiche Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen.

Wir freuen uns über Menschen, die unsere Gemeinde mit ihrer Arbeit unterstützen möchten.

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Ortsgemeinde Gauersheim

Vom Hohen Berg mit seinen Reben sind wir schon fast ganz hinuntergestiegen ins Tal des Leiselsbachs. Vor uns der Ortskern mit der evangelischen Kirche. Davor, in Fachwerk, das hübsche Dorfgemeinschaftshaus und weiter rechts das Laub des Riesenbaumes aus dem Hof des "Schlosses". Hinten, auf bereits wieder ansteigendem Gelände, eines der Neubaugebiete.
Und dann geht der Blick hinauf in Richtung Hungerberg: Felder bis zum Horizont meist Getreide. Ein Weg arbeitet sich, buschbestanden, auf die Höhe hinauf und hinüber nach Marnheim. Es ist die alte Heerstraße, die so gerade wie möglich über Land zog.
Gut 1150 urkundlich belegte Jahre hat der Ort schon hinter sich. Das "Goldene Buch" der Abtei Prüm bürgt dafür. Diese Abtei besaß damals das Patronat, das im Laufe der Geschichte ebenso häufig wechselte wie die Dorfherrschaft der adligen Familien, etwa der Herren von Oberstein, Wallbrunn, Nassau.

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Ortsgemeinde Gehlweiler

Gehlweiler wurde erstmals 1317 schriftlich erwähnt und gehörte zur Burg Koppenstein. Das Dorf war sponheimisch und wurde 1707 badisch. Die älteste bekannte Schreibweise des Ortsnamens lautete 1317 Gelwilre. Bis 1575 gehörte der Ort zum Kirchspiel Getzbach (Seesbach) und kam dann nach Gemünden. Im 17. Jahrhundert hatte Gehlweiler eine eigene Kapelle. Sie stand gegenüber der neuen Schule und ist heute leider nicht mehr vorhanden. Eine dörfliche Kostbarkeit ist das ehemalige Gemeindebackhaus mit seinem herrlichen Fachwerk und einem Glockenreiter aus dem 18. Jahrhundert. Wer aus Richtung Gemünden nach Gehlweiler möchte, muss zunächst eine alte Steinbrücke überqueren. Die Brücke wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und besteht aus drei gemauerten halbkreisförmigen Bögen, von denen der mittlere etwas breiter und höher ist als die beiden seitlichen. Bekannt wurde Gehlweiler als Drehort für die Filmreihe "Heimat" von Edgar Reitz. In der "alten Schmiede" und dem dazugehörigen Wohnhaus wurden Teile des Films gedreht. 2012 drehte der Regisseur als Abschluss den Kinofilm "Die andere Heimat" in Gehlweiler. Für die Dreharbeiten wurden originalgetreue Fachwerkfassaden mit Strohdächern errichtet, welche einen in die Zeit um 1840 versetzten.

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Ortsgemeinde Gemünden

Der anerkannte Erholungsort Gemünden, auch "die Perle des Hunsrücks" genannt, liegt am Fuße des Soonwaldes. Die Geschichte erwähnt den Ort erstmals 1304 als Besitz der Grafen von Sponheim. Die Verleihung des Stadtrechtes erfolgte zwischen 1325-1337. Von der einstigen Stadtbefestigung ist jedoch nichts mehr zu sehen. In der Dorfmitte erkennt man die Türme der evangelischen und katholischen Kirche und hoch darüber sitzt, auf einer Felsenterrasse, das Schloss der Familie von Salis-Soglio. Die evangelische Kirche enthielt eine reiche Ausstattung an Grabdenkmälern der Freiherren von Schmidtburg, welche vom 15. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts dort begraben wurden. Heute existieren davon nur noch drei. Das Gemündener Schloss war im 12. Jahrhundert zunächst eine von den Sponheimer Grafen errichtete Burg. 1514 ging die Burg in den Besitz der Schmidtburger Ritter über. 1689 wurde sie durch die Franzosen zerstört und ab 1706 als Schloss wieder aufgebaut. In den Räumen des Schlosses befinden sich eine Bibliothek und ein bedeutendes Familienarchiv sowie eine umfassende Kunstsammlung.

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Ortsgemeinde Gossersweiler-Stein

Die Doppelgemeinde mit insgesamt 1.492 Einwohnern, liegt auf einer Gemarkungsfläche von 860 ha (davon 554 ha Wald). Geprägt wird das Ortsbild von Buntsandsteinfelsen, die eine Attraktion für Kletterer darstellen, durch Wälder und Durchblicke über weite Felder. Die Infrastruktur bietet alle Einrichtungen des täglichen Lebens an. Zahlreiche Ferienunterkünfte bieten Platz für Touristen. Diese Urlauber können sich bestens erholen auf ausgezeichneten Wanderwegen, Ausflügen zu den Burgen, Nordic Walking und Mountainbiking. Die Offenheit und Kontaktfreudigkeit der Dorfbewohner dürften zu einem gelungenen Urlaub beitragen.

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Ortsgemeinde Göllheim

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Ortsgemeinde Hahn

Hahn wurde erstmals um 1120 in einem Urkundenbuch erwähnt. Auf der Gemarkung finden sich römische als auch fränkische Siedlungsspuren. Der Ort besitzt die kleinste und zugleich zweitälteste Simultankirche im Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Kirche liegt etwas abseits des Ortes in einem kleinen Wiesental. Der romanische Westturm entstand um 1370, er nutzte den Menschen damals auch als Schutz- und Fluchtturm. Chor und Langhaus wurden etwa 100 Jahre später an den Turm angefügt. Die Gemeinde ist Namensgeber für den nur wenige hundert Meter entfernten Flughafen Frankfurt-Hahn. FlugzeugDer frühere Nato-Flugplatz wurde im Rahmen des Aufbaus der Nordatlantischen Verteidigungsorganisation im Jahr 1952 errichtet. Mehr als 14.000 Soldaten lebten mit ihren Angehörigen zu dieser Zeit auf dem Hunsrück. Nach Ende des "Kalten Krieges" verlor der Flugplatz seinen Sinn und wurde von den Amerikanern 1991 aufgegeben. 1993 wurde der Flughafen dann in einen zivilen Flugplatz umgewandelt und ist seither Standort von Fracht- und Passagierverkehr.

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Ortsgemeinde Hauenstein

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Ortsgemeinde Hecken

Die erste urkundliche Erwähnung von Hecken stammt aus dem Jahre 1291. Die Grafen von Sponheim besaßen dort zu jener Zeit einen Hof mit einer Mühle. Nach dem Ort nannte sich damals auch ein Rittergeschlecht, der erste Vertreter dieses Geschlechtes Heinrich von Hecken gehörte 1290 zu dem Kirchberger Schöffengericht. Im Bannholz, einem Waldgebiet zwischen Hecken, Lindenschied und Dickenschied findet man noch heute eine große Anzahl von vorgeschichtlichen Grabhügeln. Dort wurde eine Platte gefunden, welche vermutlich Teil einer römischen Fußbodenheizung war. Belegt ist auch eine römische Verbindungsstraße die durch das Waldgebiet Bannholz nach Kirn führte. In der Zeit des Kalten Krieges existierte zwischen 1957-1967 im Bannholz eine amerikanischie Raketenabschussbasis mit bis zu 12 Raketen. Die Reste dieser Anlage sind heute noch zu sehen.

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Ortsgemeinde Heinzenbach

Zum Ersten Mal erwähnt wurde Heinzenbach in einem sponheimischen Gefällenregister, welches in die Zeit um 1330-1335 geschätzt wird, da es ursprünglich kein Datum trug. Etwa 1000 Meter westlich von Heinzenbach stieß man auf einen römischen Münzschatzfund, vergraben in Töpfen, der zur Zeit des Kaisers Probus 276-282 n. Chr. vergraben worden war. Im Mittelalter war Heinzenbach im Besitz des Klosters Ravengiersburg, aber die meisten Bewohner waren sponheimische Untertanen. Die fehlende Kirchenglocke ersetzten die Heinzenbacher im 18. Jahrhundert durch einen Glockenturm direkt neben dem Backhaus im Zentrum. Dieser rief die Bürger zu Versammlungen zusammen und wurde täglich per Hand zu bestimmten Uhrzeiten geläutet. 1953 wurde der Glockenstuhl abgerissen und durch eine Glocke im Dachstuhl des neugebauten Gemeindehauses ersetzt.

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Ortsgemeinde Helferskirchen

Der Erholungsort Helferskirchen liegt zwischen dem Kannenbäckerland und der Westerwälder Seenplatte, eingebettet in Nadel- und Laubwäldern. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist die katholische Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt". Sie wurde zwischen 930 und 959 erbaut und im Jahre 1222 neu gegründet. Die ehemalige "Wehrkirche" ist das Kernstück der Ortsgemeinde und eine der ältesten und schönsten Barockkirchen im Westerwald. Eine ihrer Besonderheiten ist der romanische Westturm mit spätgotischem Aufbau und achteckigem Spitzhelm aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts.

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Ortsgemeinde Henau

1316 versetzte Graf Simon II. von Sponheim dem Ritter Giselbert von Schmidtburg seine sämtlichen Leute, die er in dem Dorf Henau hatte, mit allen Rechten an denselben. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes, es scheint jedoch schon früh in der Vorgeschichte besiedelt worden zu sein. Schon zu dieser Zeit wie auch in den folgenden Jahrhunderten waren die Geschicke des Dorfes Henau aufs engste verbunden mit der Geschichte des Hochgerichts Kellenbach. In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Dorf durch Ludwig I. von Zweibrücken gebrandschatzt. Bislang konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob Koppenstein durch Erbschaft oder Kauf in den Besitz der Sponheimer gelangte. Fest steht, dass sie um 1100 die Herren der Burg und Stadt Koppenstein waren. Die Grafen gaben sich große Mühe, die am 14. Juli 1330 von Kaiser Ludwig zur Stadt erhobene Festung auszubauen. So wurde im 14. Jahrhundert die Anlage nach Süden erweitert und mit einem tiefen und breiten Graben umgeben, den man heute noch auf der Eingangsseite gut erkennen kann. Durch doppelte Mauern geschützt entstand so eine Festung ersten Ranges. Koppenstein hat als Stadt niemals große Bedeutung erlangt. Nach dem Aussterben der Grafen von Sponheim kam die Burg Koppenstein an die Gemeinsherren (die Pfalzgrafen, die Grafen von Veldenz und die Markgrafen). Mit dem Übergang der Herrschaftsverhältnisse begann nach und nach der Zerfall der Anlage, vor allem nach 1550. Die neuen Besitzer zeigten kein großes Interesse die Befestigungsanlage zu unterhalten. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts verließen die Bewohner nach und nach die Stadt und siedelten sich in den nahegelegenen Dörfern an. 1592 wird die Burg als "verfallen" bezeichnet. Von Oberburg blieb im wesentlichen nur der fünfeckige 16 m hohe, Quarzitgestein errichtete Bergfried erhalten (9,20 m x 4,40 m). Knapp unterhalb der jetzigen Mauerkrone befindet sich der ursprüngliche rundbogige Hocheingang. Der heutige Eingang wurde im Zuge der Erschließung des Bergfrieds als Aussichtsturm angelegt.

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Ortsgemeinde Herschberg

Herschberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben an. Herschberg ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.

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Ortsgemeinde Hettenhausen

Hettenhausen hat rund 230 Einwohner und ist damit eines der kleineren Dörfer der Verbandsgemeinde. Da Hettenhausen im Einzugsbereich des Ramsteiner Flughafens liegt, wohnen auch rund zehn amerikanische Familien im Dorf. Der Ort liegt im Arnbachtal und ist umgeben von bewaldeten Hängen und der Hochfläche der Sickinger Höhe. Zu Hettenhausen gehört auch der Wohnplatz Birkenhof. Die Gemarkung hat eine Fläche von 439 Hektar, davon sind 80 Hektar Wald.

Prägend für das Ortsbild ist die Kastanienallee in der Dorfmitte, in deren Nähe sich Spielplatz, Denkmal, altes Spritzenhaus und der Dorfbrunnen befinden. Bäuerliche Anwesen zeugen davon, dass der Ort lange von der Landwirtschaft geprägt war. Bis 1987 gab es auch eine Schuhfabrik in Hettenhausen. In dem Fabrikgebäude an der Hauptstraße, in dem heute eine Dreherei untergebracht ist, wurden bis zur Schließung Adidas-Turnschuhe hergestellt.

In den letzten Jahren wurde in die Zukunft investiert. Im Jahr 2003 wurde das umfassend sanierte und umgebaute Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht. Das Dorfgemeinschaftshaus ist Treffpunkt der Vereine und steht für Familienfeiern zur Verfügung. Im Jahr 2015 wurde die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technologie umgestellt. Auch schnelles Internet hat in Hettenhausen bereits Einzug gehalten. Im Jahr 2015 wurde das neue Feuerwehrhaus fertiggestellt.

Möglichkeiten zur Geselligkeit, um Sport zu treiben oder Kontakte zu knüpfen besteht in den drei Vereinen: Schützenverein Edelweiß Hettenhausen, Tischtennisclub Hettenhausen und Freiwillige Feuerwehr. Einkehrmöglichkeiten (am Wochenende) bestehen im Schützenhaus der Edelweiß-Schützen.

Übrigens: Hettenhausen wurde erstmals im Jahr 1585 urkundlich erwähnt. Für die Namensgebung von Hettenhausen werden die Häuser des Adeligen Hetto oder Hitto herangezogen. Historiker sind sich aber sicher, dass bereits die Römer im Bereich des Ortes siedelten. Beim Bau des Westwalls im Jahr 1938 wurde ein römisches Grabfeld entdeckt. Heute ziert daher eine römische Urne – neben dem Leininger Adler – das Ortswappen von Hettenhausen.

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Ortsgemeinde Hilgert

Hilgert im Kannenbäckerland ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen an

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Ortsgemeinde Hillscheid

Die Isenburger hatten in der Vallerau einen Hof - den Vallerauer Hof - und ein Forsthaus. Im Mittelalter gehörte der Hof dem Nonnenkloster St. Barbara in Schönstatt. Heute gehört dieser Hof dem Familienbund der Schönstattfamilie und nennt sich Josef-Kentenich-Hof.

Der Name "Hüttenmühle" erinnert an die Vallerauer Hütte, betrieben von belgischen Industriellen 1623 - 1740- Ofenplatten und Kriegsgerät stellte man her. Mit dem Bau der ersten Kapelle in Hillscheid 1683, begann allmählich die Trennung von der Mutterpfarrei Vallendar. 1711 bekam Hillscheid einen eigenen Vikar und ab 1812 wurde es eine Pfarrei. Die ersten Euler- und Kannenbäckerbetriebe entstanden spätestens im 16. Jahrhundert, denn in der Handwerksordnung von 1591 werden die Hillscheider Euler schon genannt. Auch Angehörige der in Höhr eingewanderten Kannenbäcker aus Siegburg, Raren und Lothringen ließen sich in Hillscheid nieder und verfertigten kunstvolle Gefäße. Erst viel später wird Hillscheid zu einem bedeutenden Krugherstellerort. Viele bekannte Mineralbrunnen wurden beliefert. Die letzten Hillscheider Krüge wurden 1965 hergestellt für Steinhagen. Heute gibt es 8 keramische Betriebe in Hillscheid, die sich mit ihren Erzeugnissen sehen lassen können. Gemessen an der Gemarkungsgröße von 1408 ha und der Bevölkerung von 2547 Einwohnern (Stand 31.07.2013) nimmt Hillscheid eine Spitzenposition unter den nichtstädtischen Gemeinden des Kreises ein. Die vielen Ortsvereine leisten einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben der Gemeinde. Der herrliche Wald rund um Hillscheid, mit etwa 100 km ausgeschilderten Wanderwegen, erhöht den Wohnwert der Gemeinde.

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